Europäisches Kontinenzzentrum - Riesengebirge

Das Kontinenzzentrum-Riesengebirge in Karpacz/Krummhübel ist das erste und bis jetzt einzige
Zentrum in Polen für konservative multimodale Behandlung und Therapie urologisch erkrankter
Patienten.

 
„Von Diät bis Zystoskopie: Multimodal zurück ins Leben“

Patienten mit Harninkontinenz und mit Folgen urologischer Krebserkrankungen stellen den Schwerpunkt unseres rehabilitativen Handels dar.
Darüber hinaus werden Patienten mit chronisch rezidivierenden Harnwegsinfektionen, rezidivierenden Steinerkrankungen der Niere, sowie Erkrankungen der Prostata behandelt.

Die wichtigsten diagnostischen Ausstattungen des Zentrums umfassen u.a.:

  • eine speziell entwickelte Diät („Vital & Kontinenz“)
  • Sonographie/Ultraschall
  • klinisch-chemisches Labor
  • Urinbakteriologie
  • flexible, hochmoderne und schmerzfreie Zystoskopie
  • Projekt Andros – innovatives Trainingsprogramm für Patienten mit Harninkontinenz
  • Beckenbodengymnastik / Kontinenztraining
  • EKG, Blutdruckmessung

Unsere Behandlungsziele:

  • Verbesserung und Prophylaxe der Kontinenz
  • Verbesserung der körperlicher Leistungsfähigkeit
  • psychosoziale Beratung und Unterstützung
  • Beratung und Diagnostik bei sexuellen Funktionsstörungen

 

Das Kontinenzzentrum-Riesengebirge in Karpacz/Krummhübel bietet:

  • ein Ambiente und einen Servicestandard auf dem Niveau eines gehobenen Hotels an.
  • Möglich ist sowohl eine stationäre, als auch ambulante Behandlung.

Ein interdisziplinäres, hochqualifiziertes Team unter chefärztlicher Leitung vom Herrn Dr. med. Andreas Przybyla, Facharzt für Urologie,  promoviert an der Universität Göttingen, steht dafür zur Verfügung. In allen Fragen zur Aufnahme und Untersuchungen hilft Ihnen gern Ihr Chefarzt: Zertifizierte ärztliche Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.

Projekt ECK

Der Männermedizin  wurde in den letzten Jahren (endlich!) mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Es wurde betont, dass die Männergesundheit viel mehr als nur Urologie und Andrologie beinhaltet.

Die Männergesundheit ist eben interdisziplinär und umfasst sowohl die körperliche, psychische als auch soziale Ebene.

Die Intensivierung der Männergesundheitsforschung (z.B. durch zwei Deutsche Männergesundheitsberichte – 2010 und 2013, die Aktion „Gesund in Bayern – Männergesundheit“, den Lichtenberger Männergesundheitsbericht - Berlin, die Männergesundheitsberichte von Krankenkassen – BKK, Barmer GEK) haben gezeigt, dass die männerspezifischen Prävention- und Therapieangebote besser an die Bedürfnisse der Männer angepasst werden müssen.

Gesundheitsfördernde Angebote für Männer sollen interessanter und mehr männerorientiert werden und gleichzeitig zur Stärkung des männlichen Selbstbewusstseins beitragen.
Der heutige ökonomische und strukturelle Umbau der Gesundheitssysteme verursacht eine Versorgungslücke im Thema „Männermedizin“. Das macht die ganze Situation der Männer nicht einfacher.

Erweiterung

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „Männergesundheit“ als ein junger Urologe in meiner Reha-Klinik. Die meisten männerorientierten Gesundheitsinitiativen werden zur Zeit von lediglich zwei bis drei Organisationen in Deutschland angeboten – „Stiftung Männergesundheit“, „Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit“ und „CMI – Männergesundheit“.  Für die Weiterentwicklung der Männergesundheit muss die Männermedizin sich aber weiter entwickeln und etablieren. Hier sind weiterhin neue Perspektiven zu entwickeln.

Ad rem.
Zu den häufigsten urologischen Männererkrankungen (organisch, psychisch oder altersbedingt) gehören eine erektile Dysfunktion sowie die Harninkontinenz.  In meiner täglichen Arbeit habe ich beobachtet, dass ein normales Beckenbodentraining für Männer unattraktiv erscheint. Männer finden ein noch mehr gezieltes „Beckenboden-Potenztraining“ als sogar „unmännlicher“ und als „eher etwas für Frauen“…

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man die Gesundheit, die Gesundheitsförderung und die Akzeptanz der Männer verbessern kann.
„Nicht die Männer sind präventionsresistent, wenn sie die Angebote nicht annehmen, sondern die Angebote sind dann nicht zielgruppengerecht“ (Männergesundheitsbericht 2013)

Deswegen habe ich ein Projekt entwickelt – das „Projekt ECK“.

Es ist mir gelungen, das komplette „Potenz- und Kontinenztraining“ auf nur einem einzigen Gerät möglich zu machen, damit das gesundheitsfördernde Programm weitestgehend unkompliziert  wird und als „männlich“ empfunden werden kann.

Mit ein wenig Stolz möchte ich Ihnen mein PROJEKT ECK vorstellen.

Hochachtungsvoll

Fach